In diesem Beitrag erfahren Sie Wichtiges über Symptome, Diagnose, histaminreiche Lebensmittel und die Behandlung der Histaminunverträglichkeit (Histaminintoleranz).

Viele Menschen leiden unter einer erworbenen Intoleranz gegenüber Histamin. Sie reagieren auf den Konsum von stark histaminhaltigen Nahrungsmitteln, wie Rotwein, Bier und gereiften Käse, mit Symptomen wie Juckreiz, Kopfschmerzen, Herzrasen, Fließschnupfen u.v.m. Da diese Form der Histaminintoleranz irgendwann entstanden ist (erworben, nicht angeboren), ist sie grundsätzlich auch reversibel, wenn man Störfaktoren auffindet und beseitigt, Mangelzustände behebt und an den ebenfalls oft zugrundeliegenden seelischen Themen, allem voran chronischem Streß, arbeitet. Bei der Ursachenfindung ist die ganzheitliche und gleichzeitige Betrachtung verschiedener Faktoren unerläßlich und für einen dauerhaften Behandlungserfolg maßgeblich. Wenn ein Betroffener die Diagnose Histaminintoleranz bekommt, wird er nicht selten mit der Empfehlung nach Hause geschickt, fortan auf alle histaminhaltigen Lebensmittel zu verzichten. Eine ursächliche Behandlung gäbe es nicht. 

Was ist Histamin?

Histamin ist ein wichtiges Gewebshormon und ein Neurotransmitter. Es spielt bei allen Formen von Entzündungen eine Rolle. Es sorgt beispielsweise nach einer Verletzung (etwa einem Insektenstich) dafür, dass die betroffene Körperregion vermehrt durchblutet wird und Reparaturmechanismen in Gang gesetzt werden. Wir brauchen Histamin also um gesund zu bleiben (für eine angemessene Immunreaktion). Erst ein Zuviel an Histamin wird zum Problem, dann spricht man von einer Histaminose bzw. einer Histaminunverträglichkeit.  Histamin wird sowohl vom Körper selbst hergestellt als auch über die Nahrung aufgenommen. Es gibt fast kein Nahrungsmittel, das kein Histamin enthält, deswegen gestaltet sich der Versuch, es aus der Ernährung vollständig zu bannen, als sehr schwierig und ist auch nicht zielführend, weil die Produktion des histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) unter einer histaminfreien Ernährung weiterhin verringert wird und Patienten somit am Ende noch weniger Nahrungshistamin vertragen.

Was ist eine Histaminunverträglichkeit?

Von einer Histaminunverträglichkeit (Histaminintoleranz) spricht man, wenn eine zu hohe Konzentration an Histamin im Organismus Symptome verursacht. Als Ursachen dafür kommen u.a. die  vermehrte Aufnahme von Histamin über die Nahrung, ein unzureichender Histaminabbau, das Vorkommen bestimmter Bakterien, die Histamin produzieren bzw. bestimmte Medikamente in Betracht.

Symptome einer Histaminintoleranz

Da es im Körper Histaminrezeptoren in den verschiedensten Bereichen gibt, sind Symptome einer Histaminunverträglichkeit sehr vielfältig:

  • Hautreaktionen wie Nesselsucht (Urticaria), Ekzeme, Juckreiz, Flush
  • im Bereich der Atmungsorgane: Fließschnupfen, verstopfte Nase (vor allem im Liegen), Asthma/Atemnot
  • Magen-Darm-Beschwerden: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfälle
  • im Bereich Herz-Kreislauf und Zentralnervensystem: Schwindel, Erbrechen/Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafprobleme (insbesondere Aufwachen mit Herzklopfen)
  • Symptome durch Krämpfe im Bereich der glatten Muskulatur: Schmerzhafte Regelblutung (Dysmenorrhoe), Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Pseudoallergien (allergieartige Symptomatik aber ohne auslösendes Allergen)

Abbau von Histamin

Histamin wird im Körper durch zwei Mechanismen abgebaut: Im Darm durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) und im Zentralnervensystem durch Histamin-N-Methyl-transferase (HNMT), in beiden Bereichen können Probleme beim Abbau auftreten, wenn der Körper nicht ausreichend mit Vitalstoffen versorgt ist. Dazu gehören Zink, Kupfer, Vitamin B6 und B12, Methionin, Magnesium und Mangan. 

Diagnose der Histaminunverträglichkeit

Die Diagnose einer Intoleranz gegen Histamin wird in der Regel anhand der Symptomatik gestellt und kann labordiagnostisch untermauert werden. Häufig wissen die Betroffenen lange Zeit nicht, dass ihre Beschwerden von zu viel Histamin im Organismus herrühren. 

Bei Laboruntersuchungen können gemessen werden: Histamin im Blut und im Stuhl, das Histamin abbauende Enzym DAO (Diaminoxidase), IgE und IgG4 Antikörper, die Cofaktoren (Kupfer, Zink, B6,…) CRP als Entzündungsmarker. 

Hinweise auf eine Histaminintoleranz sind auch ein niedriger Blutdruck und ein hoher Ruhepuls.

Histaminintoleranz bei Kindern, Kleinkindern und Babies

Auch bei Kindern können bereits Reaktionen durch ein Zuviel an Histamin auftreten. Typische histaminassoziierte Erkrankungen bei den Kleinen sind Neurodermitis und Bauchschmerzen im Rahmen von Nahrungsmittelallergien, im Schulalter ADHS und andere neurologische Auffälligkeiten. Bei einer Histamin-Intoleranz von Kindern liegen häufig Vitalstoffmängel (z.B. Zink) vor, nicht selten im Zusammenhang mit einer KPU.

Kryptopyrollurie (KPU)

Häufig liegt bei Patienten mit einer Histaminintoleranz auch eine Kryptopyrollurie (KPU) vor. Unter dieser Stoffwechselstörung leiden ca. 10% aller Menschen, oft ohne davon zu wissen. Dabei werden sog. Kryptopyrolle über den Urin ausgeschieden, wobei dem Körper wichtige Vitalstoffe verloren gehen (Zink, Vitamin B6, Mangan). Da diese Vitalstoffe als Cofaktoren für den Abbau von Histamin essentiell sind, kann sich durch das Fehlen derselben Histamin im Organismus anhäufen und zu Beschwerden führen. Die Kryptopyroll-Ausscheidung verstärkt sich unter Streß. Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass viele Patienten davon berichten, dass sie im Urlaub keine Symptome haben.

Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Histamin

Unter einer Allergie versteht man eine Immunreaktion des Körpers auf einen eigentlich harmlosen Auslöser wie etwa Pollen oder Katzenhaare. Symptome bei einer Allergie sind die typischen Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung, Juckreiz, Kreislaufabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock und vermehrte Schleimsekretion bzw. Fließschnupfen. Man weiß heute, dass die Entstehung von Allergien mit einer unvorteilhaften Zusammensetzung der Darmflora zusammenhängt und die Bereitschaft, Allergien zu entwickeln, höher ist, wenn mindestens ein Elternteil bereits Allergiker ist. Durch die Gabe von Probiotika, die bestimmte Milchsäure bildende Keime wie Lactobacillen und Bifidobakterien enthalten, läßt sich das Risiko bei einem Säugling, später an Allergien zu erkranken signifikant verringern. 

Auch auf die Eiweiße in Lebensmitteln können Menschen allergische Reaktionen entwickeln, dabei unterscheidet man zwei verschiedene Allergietypen, die aber beide zu einer Histaminfreisetzung führen: Bei Allergien vom Soforttyp, diese sind IgE-Antikörper vermittelt, wird bei Kontakt mit dem Allergen sofort Histamin freigesetzt und führt zu den typischen Allergie-Symptomen. Ebenso mit Histaminfreisetzung gehen IgG4 Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten einher, allerdings erfolgt diese langsamer (innerhalb von bis zu 72 Stunden). Daher sind diese Reaktionen auf Lebensmittel  unspezifischer und werden von den Betroffenen oft nicht mit den nicht vertragenen Lebensmitteln in Verbindung gebracht. Dennoch steigt dadurch die Histamin-Last und entzündliche Prozesse an der Darmschleimhaut werden getriggert bzw. unterhalten. Lebensmittel-Unverträglichkeiten bzw. Allergien entstehen oft infolge eines “Leaky gut-Syndroms”. 

Nahrungsmittel mit einem besonders hohen Histamingehalt 

Diese Lebensmittel sollten bei Symptomen durch eine Histaminintoleranz möglichst vermieden werden:

  • Nüsse, Trockenfrüchte
  • Tomatenmark, Ketchup
  • Gereifter Käse, Salami, Wurst, Schinken
  • Rotwein, Weißwein, Sekt, Bier
  • Schokolade, Kakao
  • Sauerkraut, Essig, Senf
  • Hefe
  • Schweinefleisch 

Individuelle Intoleranzen (Gluten, Laktose, Kuhmilch, Weizen…) beachten!

Medikamente, die den Histaminabbau hemmen

Bestimmte Medikamente hemmen den Histaminabbau (DAO, HNMT) bzw. setzen Histamin frei:

  • ASS (Aspirin)
  • Amitryptilin
  • ACC
  • Betablocker
  • Diclofenac
  • Morphin
  • Metamizol
  • Opiate
  • Röntgenkontrastmittel

Behandlung der Histaminunverträglichkeit

Die Behandlung einer Histaminintoleranz ist komplex und erfolgt je nach Ursache:

  • Bei Fäulnisprozessen im Darm: Späte Mahlzeiten vermeiden, auf eine regelrechte Verdauung achten (ausreichendes Kauen, Bitterstoffe nehmen, in Ruhe essen)
  • Ernährung: Nahrungsmittel mit einem besonders hohen Histamingehalt vermeiden (das Feierabendbier, …) ebenso Lebensmittel, die im Antikörpersuchtest ermittelt wurden.
  • Bei einem Leaky gut-Syndrom: Die Gabe bestimmter Probiotika verbessert die Darmflora und wirkt entzündungshemmend an der Darmschleimhaut.
  • Medikamente, die zu einer Histaminfreisetzung führen bzw. den Abbau verhindern gegebenenfalls durch Alternativen ersetzen bzw. unter ärztlicher Aufsicht ausschleichen.
  • Bei einem DAO-Mangel kann vorübergehend Daosin substituiert werden. 
  • Antihistaminika helfen im Akutfall, sind aber auch keine Dauerlösung.
  • Das Trinken von reichlich Wasser verdünnt die Histaminkonzentration und lindert dadurch Symptome.
  • Die durch eine Laboranalyse festgestellten Vitalstoffdefizite sollten durch eine hochwertige Nahrungsergänzung aufgefüllt werden.
  • Techniken für den Umgang mit Stress zu erlernen kann die Selbstheilungs- und Regulationsfähigkeit des Körpers unterstützen.
  • Bei bestehenden Allergien besonders zur Allergiezeit (Frühblüher,…) bewußt auf eine histaminarme Ernährung und eine ausreichende Trinkmenge achten.
  • Vermeiden von Hefebrot in der Allergiezeit, weil Hefe den Histaminabbau im Körper behindern kann.
  • Bei Vorliegen einer KPU Behandlung der Grunderkrankung.

Diagnostisches und therapeutisches Angebot in meiner Praxis:

  • Stuhlanalysen (Mirkobiom oder Florastatus, Histamin im Stuhl, Leaky gut) und eine daraus abgeleitete Darmsanierung
  • Test auf IgG4 Nahrungsunverträglichkeiten (aus dem Serum oder Kapillarblut)
  • Test auf Kryptopyrollurie (KPU)
  • individuelle Ernährungsberatung (antientzündliche, darmgesunde Ernährung) 
  • Vitalstoffberatung (Test mit dem Ökotensor, Vollblutmineralanalyse)
  • Zur körperlichen und seelischen Stabilisierung: Bachblüten-Therapie, Heilpflanzen (Ceres), energetische Behandlung, Breuß-Massage, 

Ich berate Sie gerne in meiner Praxis! 

Regelmäßiger Schlafmangel, etwa bei Müttern mit kleinen Kindern, führt oft dazu, daß die Verpflichtungen des Alltags zur Last werden und man sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder einmal richtig durchzuschlafen. Warum brauchen wir ausreichend Schlaf? Der Körper und das Nervensystem regenerieren sich im Tiefschlaf, Aufbauprozesse finden statt. Aber auch unsere Seele braucht den Schlaf. Sie verarbeitet ihre am Tag gemachten Erfahrungen in Form von Träumen und wir finden kreative Lösungen für Probleme quasi “im Schlaf”. Der Schlafbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für den einen reichen 6 Stunden, während ein anderer mindestens 8, besser 9 Stunden Schlaf benötigt, um sich ausgeruht zu fühlen. Dabei spielt die Qualität des Schlafes eine entscheidende Rolle. WLAN und Handystrahlung im Schlafzimmer sollte man unbedingt vermeiden, ebenso lange Bildschirmarbeit abends vor dem Schlafengehen. Der hohe Blaulichtanteil an Computer und Smartphone verhindert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und bringt die natürlichen Rhythmen durcheinander. Man kann, wenn es sich nicht vermeiden läßt, abends noch vor dem Bildschirm zu sitzen, eine Salzlampe daneben stellen oder eine “Blueblockerbrille” aufsetzen. 

Viele Menschen sind ständig müde und erschöpft. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein. 

Doch Schlafmangel ist nicht immer die Ursache für ständige Müdigkeit. Manche Menschen fühlen sich nicht erholt in der Früh, obwohl sie scheinbar ausreichend schlafen. Viele Betroffene suchen einen Arzt auf, um die Ursachen für ihre Symptome herauszufinden. Wenn Sie sich ständig müde fühlen, könnte eine (ofmals nicht erkannte) chronische Infektion mit Borrelien oder dem Eppstein-Barr-Virus dahinter stecken. Bei diesen Krankheiten kommt es zu einer (umkehrbaren) Schädigung der Mitochondrien, unserer “Zellkraftwerke” durch sog. nitrosativen Streß. Die Folge davon ist eine geringere Energieproduktion in den Mitochondrien. Man spricht auch von einer “erworbenen Mitochondrien-Dysfunktion”. Im Labor lassen sich sowohl Krankheiten wie eine chronische Borreliose oder infektiöse Mononukleose (Eppstein-Barr-Virus) nachweisen, als auch die Mitochondrien-Funktion messen. Danach kann eine ursächliche Therapie eingeleitet werden, die auch die begleitenden Symptome wie ständige Müdigkeit zum Verschwinden bringt. 

Auch andere chronische Entzündungen im Körper führen dazu, daß man sich am Tag ständig müde fühlt,  denn sie verbrauchen viel Eisen. Eisen ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffs und wird zum Sauerstofftransport benötigt. Bei Eisenmangel bekommen alle Gewebe im Körper und natürlich auch das Gehirn zu wenig Sauerstoff- wir fühlen uns müde und erschöpft. Gerade bei Sport und körperlicher Anstrengung sind die Batterien schnell leer, Betroffene machen sich Sorgen um ihre Gesundheit. 

Außer einem Eisenmangel sollte man bei Müdigkeit auch einen Mangel an anderen Vitalstoffen wie Vitamin B 12 und anderen B-Vitaminen, Vitamin C, Magnesium, Zink sowie einen Mangel an essentiellen Fetten und Aminosäuren als Ursache in Betracht ziehen. Die ausreichende Versorgung mit diesen Vitalstoffen über die Ernährung spielt dabei einerseits eine Rolle, aber auch deren erhöhter Verbrauch durch Streß und Umweltgifte. In Bezug auf das Eisen sollte der Arzt nicht nur das Serumeisen messen, sondern auch Ferritin, den Eisenspeicher, und Transferrin das auch bei “normalen” Bluteisenwerten auffällig sein kann. Um schnell Abhilfe zu schaffen, können Vitalstoffe auch als Infusion gegeben werden, bevor man mit einer oralen Substitution fortfährt. 

Welche weiteren Ursachen für Müdigkeit gibt es noch? 

Müdigkeit kann auch psychisch bedingt sein, etwa wenn uns ein Gefühl für Sinnhaftigkeit unseres Tuns  oder die Anerkennung für unsere Leistung fehlt. Auch und gerade Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger sind häufig müde, weil sie keine richtige Aufgabe haben und ihr Selbstwertgefühl leidet. Bei anderen liegt die Ursache der Müdigkeit an dem Gefühl, ständig noch mehr leisten zu müssen bei gleichzeitig fehlender Anerkennung. 

Der rasante gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre durch Internet und Smartphone überfordert den Menschen häufig. Man meint, immer erreichbar und online sein zu müssen, damit man nichts verpaßt und ist dadurch in einer ständigen Unruhe. Innehalten, sich besinnen und Regeneration zu kurz kommen. In all diesen Fällen, wo psychische Muster die Ursache für die chronische Müdigkeit sind, können Heilpflanzen aber auch Bachblüten begleitend zu Gesprächen eingesetzt werden, bei denen neue Perspektiven erarbeitet werden. 

Was ist gut bei Müdigkeit?

Die Ernährung sollte möglichst biologisch, vielseitig, bunt, frisch und frei von Zusätzen sein. Sie sollte viele Polyphenole, ungesättigte Fette (besonders Omega-3 aus Lein- und Fischöl), Zink, Eisen (rote Früchte und Gemüse) und andere Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Eine Nahrungsergänzung ist oftmals sinnvoll, weil der Verbrauch des Körpers an “zellschützenden” Substanzen zugenommen hat bei gleichzeitig geringerem Vorkommen in der Nahrung. Gut und sinnvoll ist eine Ergänzung der täglichen Nahrung mit Vitamin D, obwohl in den Medien Artikel mit gegenteiligen Empfehlungen kursieren. Gerade wenn Sie nicht gut schlafen, sollten Sie große abendliche Mahlzeiten vermeiden, aber auch nicht hungrig ins Bett gehen. Insbesondere Rohkost und viel Eiweiß sind Abends nicht empfehlenswert, weil die Verdauung bereits auf “Ruhemodus” geschaltet ist und es leicht zu Gärungs- und Fäulnisprozessen und der Bildung von Histamin kommen kann. Das größtenteils von Fäulnisbakterien im Dickdarm gebildete Histamin führt zu nächtlichem Herzklopfen und Unruhe. Ein bis zwei Mal in der Woche sogar “Dinnercancelling” zu machen, das heißt nach 16 oder 17 Uhr gar nichts mehr zu essen, verbessert die Regeneration des Körpers, insbesondere der Knochen und Gelenke.

Sport (in Maßen!) fördert die Gesundheit, reduziert Streß und verbessert den Schlaf. Dabei sind eher Ausdauersportarten zu bevorzugen wie Schwimmen und Spazieren an der frischen Luft, am besten im Wald und ohne Smartphone. Vermehrtes Ausatmen unterstützt den Körper bei der “Entsäuerung” und hilft dabei eine der Ursachen für Müdigkeit zu beseitigen: die Übersäuerung durch Streß und falsche Ernährung. Gehen sie beim Sport nicht über Ihre Grenzen, das wäre wiederum “Streß” und würde die chronische Müdigkeit sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit begünstigen. 

Wenn Sie oftmals müde sind, hören Sie auf Ihre innere Stimme. Sie wird Ihnen sagen, ob Sie spazieren gehen sollten, Ihre Ernährung verbessern, oder sich einfach eine Auszeit nehmen und unerreichbar sein. Wenn Sie müde sind, sagen Sie unnötige Termine ab und schlafen Sie einfach! Besuchen Sie einen Arzt oder Heilpraktiker, um den Ursachen Ihrer Müdigkeit auf den Grund zu gehen. Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Schlaf und schöne Träume! 

Unsere Kinder sind die wertvollste Investition in die Zukunft!

Die ganzheitliche Behandlung von Kindern und Jugendlichen liegt mir sehr am Herzen. Gerade Kinder reagieren gut auf sanfte Heilweisen und spüren, was ihnen gut tut.  Bei Kindern arbeite ich mit Bachblüten, Heilpflanzen, Schüsslersalzen, Vitalstoffen und Spagyrik. Ein besonderes Anliegen ist mir die gezielte Vorbeugung und Stärkung des Heranwachsenden, die bereits in der Schwangerschaft beginnen kann. Es finden immer wieder Vorträge zu interessanten Themen statt.

Ich freue mich, Sie und Ihr Kind auf ihrem persönlichen Weg zu Gesundheit und Zufriedenheit zu begleiten. Nutzen Sie die Möglichkeit eines kurzen kostenlosen Informationsgesprächs per Telefon! Ich nehme mir Zeit für Sie.

Naturheilkundliche Beratung u.a. bei folgenden Themen:

  • Infektanfälligkeit (z.B. häufige Mittelohrentzündungen, Sinusitis, Bronchitis,…)
  • Allergien, Heuschnupfen, Asthma
  • Hautkrankheiten, Neurodermitis
  • Entwicklungsverzögerung
  • Lese-, Rechenschwäche
  • Müdigkeit, Konzentrationsstörungen
  • ADS, ADHS, KPU (Kryptopyrollurie)
  • seelische Belastungen (z.B. durch Scheidung der Eltern, Umzug, Eingewöhnung in Kindergarten und Schule)
  • Auflösung eines Geburtstraumas
  • hier Link zur Bachblütentherapie für Kinder und Jugendliche
  • Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ,Bauchschmerzen
  • gesunde Ernährung, Darmgesundheit, Darmfloraanalysen
  • Beratung für Schwangere, Stillende sowie bei Kinderwunsch
  • u.v.m.

Als Testverfahren setze ich die Kinesiologie bzw. den Tensor ein und arbeite mit einem naturheilkundlichen Labor zusammen.

Der Entstörung einer Kaiserschnitt-Narbe kommt eine große Bedeutung zu. In der Regel werden bei einem Kaiserschnitt drei bis fünf Meridiane durchtrennt. Meridiane sind aus der traditionellen chinesischen Medizin bekannte „Energieleitbahnen“, in denen die „Lebensenergie“, auch Chi oder Prana genannt fließt. Wird nun durch eine Kaiserschnitt-Narbe der Meridianfluß blockiert (dies kann, muß aber nicht mit einem pelzigen Gefühl und Sensibilitätsstörungen im Bereich der Narbe einhergehen), so staut sich vor der Narbe das Chi, hinter der Narbe aber kommt weniger an. Der harmonische Energieumlauf im ganzen Körper ist gestört.

Dieses energetische Ungleichgewicht kann zu vielfältigen Schmerzen und Störungen auch an weit entfernten Körperstellen und Organen führen. Oft entstehen erst Jahre später Symptome, die ursächlich mit dem Narbenstörfeld zusammenhängen. Bei therapieresistenten Beschwerden, die auf physikalische Therapien nicht oder nur wenig ansprechen, sollte man immer auch an eine Energieblockade durch eine Narbe denken.

Kaiserschnitt-Narbe – Heilung und Pflege

Langfristig können nach Operationen im Bauchraum Bindegewebswucherungen und Verwachsungen entstehen. Solche Bindegewebsstränge können Organe mit der Bauchdecke verkleben. Narben und Verwachsungen können Schmerzen im Unterbauch und auch Darmprobleme verursachen.

Die Behandlung der Kaiserschnitt-Narbe mit einer Narbencreme wird aufgrund der Tiefe des Schnitts und den häufig dabei entstehenden Wucherungen durch die Einnahme der Schüsslersalze Nr. 1 Calcium fluoratum und Nr. 11 Silicea ergänzt.

Ob eine Kaiserschnitt- , Blinddarm- oder andere Narbe ein Störfeld darstellt, können Sie in meiner Praxis testen lassen. Mit dem ganzheitlichen Therapieansatz helfe ich Ihnen bei Problemen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Narbenstörfeldern im Körper stehen auf sanfte und nachhaltige Weise. Das Narbengewebe wird wieder weich und durchlässig. Durch eine Narbenbehandlung z.B. mit einer Narbensalbe erhalten Sie Ihr gesundes Körpergefühl zurück.

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Was ist der Unterschied zwischen Homöopathie und Bachblütentherapie?

Bei der Bachblütentherapie wirken die Bachblüten auf der Gefühlsebene des Menschen. Dort ergänzen sie eine Schwingung, die fehlt. Gibt man eine Bachblüte, die nicht benötigt wird, sind keine Nebenwirkungen möglich.

Da die Gefühle sich auch auf das Energiesystem und den Körper des Menschen auswirken, lassen sich auch körperlich-energetische Störungen mit Bachblüten positiv beeinflussen. Man behandelt die Ursache und nicht die Wirkung.

Die Homöopathie hingegen wirkt auf der energetischen Ebene. Ihre Wirkungsweise beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, man gibt ein Mittel, das unverdünnt genau die Beschwerden hervorruft, die es im verdünnten und potenzierten Zustand zu heilen vermag.  Nimmt man ein unpassendes homöopathisches Mittel, so bekommt man genau die Symptome, die das Mittel bei passender Anwendung  zu heilen vermag (Arzneimittelprüfung). Das heißt, es sind unerwünschte Nebenwirkungen möglich.

Da die Heilung auf der Energieebene stattfindet, bleiben emotionale oder mentale Ursachen bestehen, es findet keine ganzheitliche Heilung statt.

Wie lange dauert eine Bachblütentherapie und wie läuft diese ab?

In der Naturheilkunde gilt die Faustregel, dass Symptome in etwa so viele Monate zum Verschwinden brauchen, wie sie Jahre zur Entstehung gebraucht haben.

In der Regel mache ich mit meinen Patienten nach 4-6 Wochen einen neuen Termin, weil sich bis dahin soviel verändert hat, dass eine neue Mischung sinnvoll ist und bereits tieferliegende Probleme angegangen werden können.

Viele Menschen machen auch nach Abklingen der Beschwerden, die sie in die Praxis geführt haben, mit der Bach-Blütentherapie weiter, weil sie merken, dass sie zufriedener und stabiler in ihrem Leben werden.

Was sind Bachblüten Rescue Tropfen und wie wirken sie?

Das Notfallmittel „Rescue“ ist eine Mischung aus 5 Bachblüten, die in Notfallsituationen eingesetzt werden. Dazu zählen Unfälle oder beinahe Unfälle mit Todesangst, schockierende Nachrichten, kurz alle Situationen, in denen es uns unvermittelt den Boden unter den Füßen wegzuziehen scheint.

Auch bei Kindern bei kleinen und größeren „Auas“ von größtem Nutzen. Meist entsteht bei stumpfen Verletzungen gar kein blauer Fleck, wenn man sofort Rescue Tropfen oder Rescue Creme verwendet.

Bachblütentherapie: Rechtlicher Hinweis

Nach neuer Gesetzeslage haben Bachblüten und Pflanzen nicht die Wirkung eines Arzneimittels. Sie eignen sich nicht dazu, Krankheiten vorzubeugen, zu lindern oder zu heilen. Bachblütentherapie und Phytotherapie sind alternative Methoden – von der Schulmedizin nicht anerkannt. Bei den Inhalten dieser Webseite handelt es sich weder um Diagnosen noch Therapie-Vorschläge, sondern ausschließlich um Informationen für Interessierte. Die Inhalte sind zur Fortbildung gedacht. Ich übernehme keine Haftung für Schäden, die aus der Verwendung meiner Angaben entstehen. Bei Erkrankungen fragen Sie bitte einen Arzt.

Rescue Tropfen Zusammensetzung:

Die Einzelmittel der Bachblüten Notfalltropfen (Rescue Tropfen) von Dr. Bach zusammengestellten Mischung sind:

  • Impatiens für Ungeduld und Hektik, allgemein ein gutes Schmerzmittel
  • Cherry Plum für das Gefühl, unter großem Druck zu stehen
  • Clematis um ins Hier und Jetzt zu kommen
  • Star of Betlehem zum Lösen des Schocks und bei stumpfen Verletzungen
  • Rock Rose für Panik und Todesangst

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